#UXCGN12 – Von der Kunst, ein großartiger UXler zu sein

Beim 12. UXCGN am 29.10.2014 war Weitblick garantiert – wir waren zu Gast bei Sevenval, im sechsten Stock des Deichmannhauses, mit bester Aussicht auf Dom, Hauptbahnhof und ins Rechtsrheinische hinaus. Doch natürlich galt die Aufmerksamkeit der gut über 50 Anwesenden in erster Linie dem abwechslungsreichen Vortragsprogramm.

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Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde machte André Dahms von Sevenval den Anfang mit seinem Vortrag über „UX in der Praxis – Herausforderungen bei Desktop & Mobile Projekten“. Er beschrieb aus der Agentur-Praxis heraus die Anforderungen, die sich aus der zunehmenden Fragmentierung von Endgeräten und Nutzungskontexten ergeben, und zeigte an verschiedenen Beispielen, wie Sevenval damit umgeht. Zum Abschluss gab er uns seine Learnings und Tipps zum Projektfahrplan mit auf den Weg.

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Dann ließ uns Daniel Miebach auf unterhaltsame Weise tief in sein Inneres blicken und konnte sich sicher sein, damit auch vielen seiner Zuhörer aus der UX-Seele zu sprechen. Denn Fragen wie „Bin ich gut genug? Wie werde ich ein großartiger UXler? Und was ist das überhaupt?“ wird sich schon der eine oder die andere gestellt haben. In seinem Vortrag „Good enough? Zwischen Schmerz und Befreiung“ beließ Daniel es jedoch nicht bei der Schmerzbetrachtung, sondern zeigte Auswege: Nicht alles können müssen. Fehler machen. Fragen stellen. Oder einfach: Sich locker machen.

Zeit, sich locker zu machen und das Gespräch zu suchen, gab es in der Pause bei Getränken und Häppchen. (Danke, Sevenval!)

buffet

Als überraschend heiß diskutiert entpuppte sich anschließend das Thema, das Frederic Hemberger mitgebracht hatte: „Login failed? Retry. Benutzerauthentifizierung auf Websites“. Frederic enttarnte schlechte UX-Gewohnheiten, indem er klar machte, warum es unsinnig ist, in der Benutzerregistrierung die Mail-Adresse zweimal abzufragen, und riskant, komplizierte Vorschriften zur Passwortvergabe zu machen. Dann stellte er Pro und Contra von Alternativen für die Benutzerauthentifizierung wie Einmalpasswort, Social Login oder Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.

Den thematischen Bogen zum Anfang schlug Iwona Markuszewska mit ihrer Präsentation „Mobile Strategie – wie treffe ich die Entscheidung?“, die vor allem als Gesprächsimpuls gedacht war. Iwona stellte kurz die technische Landschaft sowie verschiedene Entscheidungsgrundlagen für mobile Strategien vor und fragte nach den Erfahrungen und Vorgehensweisen der Anwesenden in der Kundenberatung. Die Runde einigte sich schnell darauf, dass man eher von Multi-Device-Strategien sprechen muss, die – zumindest im Idealfall – nicht durch die Technik, sondern die Inhalte getrieben werden.

An diesem spannenden Punkt war der Abend auch schon wieder zu Ende. Fortsetzung folgt, und zwar am 05.02.2015 mit dem #UXCGN13. Wer schon vorher Lust auf gepflegten Austausch hat, ist herzlich zum #UXKÖLSCH, unserem Stammtisch, eingeladen.

 

PS: Mehr Fotos findet Ihr auf Facebook.

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